Die Idee

Nothing is possible without men, nothing is lasting without institutions.“ (Jean Monnet)

Diese Worte soll Jean Monnet einmal gesagt haben. Nicht ist dauerhaft ohne Institutionen. Dies gilt auch für eine kritische Elitenforschung! In Zeiten in denen die Welt und damit auch Machtstrukturen immer komplexer werden, in Zeiten der Ökonomisierung der Wissenschaft und Medien, in Zeiten in denen damit  von wirtschaftlichen Interessen unabhängiges kritisches Forschen und Berichterstatten immer weniger Raum finden, wäre es in solchen Zeiten nicht sinnvoll eine Institution aufzubauen, welche kritisch mit wissenschaftlichen Methoden jene Personen untersucht deren Entscheidungen enorme Konsequenzen für unser aller Leben haben? Institutionen kommen leider nicht aus dem nichts. Es sind stabile soziale Netzwerke notwendig, welche sie ins Leben rufen.  Es müssen sich also Menschen zusammenfinden, welche dauerhaft diese Arbeit stemmen und diese Arbeit ist ein Fulltimejob!

Die Zielvorstellungen

Wie könnte ein Institute for Power Structure Research (IPSR) nun konkret aussehen, unter der Prämisse es gibt Menschen welche sich engagieren wollen und es gibt ausreichend finanzielle Mittel?   Es geht also um die Idee einer Zielvorstellung. Das IPSR könnte in drei verschiedene Sektionen unterteilt sein. Wissenschaft, Journalismus und Zivilgesellschaft. Die wissenschaftliche Sektion ist ein Forschungsinstitut in dem mit wissenschaftlichen Methoden die Phänomene Macht, Herrschaft und Reichtum, sowie deren Zusammenhang untersucht werden. Die Ergebnisse dieser Studien werden einerseits auf einer Homepage und anderseits in gedruckten Publikationen veröffentlicht. Die journalistische Sektion hingegen arbeitet aktuelle Ereignisse mit journalistischen Methoden auf und veröffentlicht eine wöchentliche oder monatliche Zeitschrift in der die Geschehnisse der letzten Woche oder des letzten Monats  kommentiert werden. Die zivilgesellschaftliche Sektion ist eine Art Beratungsforum für Bürger/innen, Bürgerinitiativen, Vereine und soziale Bewegungen. Das in der Politikwissenschaft und der Soziologie produzierte Wissen ist bisher vor allem eines: Herrschaftswissen. Die Fragen wie Macht entsteht und auf welche Weise diese Macht eingesetzt werden kann wurden in diesen beiden Disziplinen bereits ausführlich beantwortet. Nur erreichte dieses Wissen in der Regel vor allem Politiker, Manager und Militärs, weniger den „einfachen“ Bürger.  Diesem Mangel soll das IPSR entgegenwirken.

Der 2-Phasen Plan

Eine Idee ist eine Idee, zunächst nicht mehr. Doch wie lassen sich Ideen in die Praxis umsetzen? Durch Planung und Handeln! Was müsste also geschen damit ein Institute for Power Structure Research entstehen kann? Es müssten sich einerseits Menschen zusammenschließen um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen und andererseits müssen finanzielle Ressourcen erworben werden, damit die Institution nachhaltig funktionsfähig bleibt.

1. Mit dem Entstehen dieser Homepage und dem Beginn des Aufbaus eines Netzwerkes aus Wissenschaftlern, Journalisten, zivilgesellschaftlichen Institutionen und interessierten Bürgern hat die erste Phase bereits begonnen. In ihr geht es darum ein Netzwerk aufzubauen, sowie konkrete Konzepte für das zukünftiges IPSR, dessen Finanzierung und Zielsetzungen zu erstellen. Diese Phase ist beendet, wenn alle Konzepte ausgearbeitet sind und sich ausreichend viele Menschen zusammengeschlossen haben um die zweite Phase erfolgsversprechend in Angriff zu nehmen.

2. In der zweiten Phase geht es darum die erarbeiten Konzepte in die Praxis umzusetzen. Es geht also um den konkreten Institutionsaufbau. Hat man sich etwa in der ersten Phase entschlossen, dass das IPRS in Form eines Vereins organsiert sein soll, gilt es ihn zu gründen.

Die zweite Phase ist beendet, wenn das IPSR seine Arbeit aufnimmt. Bis dahin ist es zunächst als virtueller Raum konzipiert, der es zunächst ermöglichen soll die erste Phase erfolgreich zu bewältigen.