Studie: Zwei Jahre danach – Was macht die Ex-Regierung Schröder II heute?

22 04 2009

Lobbycontroll veröffentlichte im November 2007 eine Studie über den sogenannten „Drehtür-Effekt“, das heißt das Phänomen, dass Politiker nach der Ausfüllung eines politischen Amtes direkt in die Wirtschaft oder wirtschaftsnahe Vereinigungen wechseln.

„Ehemalige Regierungsmitglieder und Führungspersonen der Ministerialbürokratie wechseln in großem Umfang direkt nach Beendigung ihrer politischen Tätigkeit (oder parallel zur Fortführung ihres Bundestagsmandates) in Lobbytätigkeiten im engeren und weiteren Sinn. In den meisten Fällen sind die Lobbytätigkeiten eng mit den vorherigen politischen Aufgabenfeldern verbunden.Viele ehemalige Politiker zeigen sich sehr intransparent, was ihre neuen Tätigkeiten angeht.Die Ex-Politiker werden vor allem von Unternehmen, unternehmensnahen Stiftungen und Denkfabriken sowie Wirtschaftsverbänden angeworben. Der mit den fliegenden Wechseln verbundene privilegierte Zugang zu Insiderwissen und persönlichen Kontakten sichert, reproduziert und vertieft vorhandene Machtungleichgewichte und verzerrt Politikprozesse zu Gunsten von Einzelinteressen.“

zitiert nach: http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2007/11/heutige-lobby-jobs-des-letzten-rot-gruenen-kabinetts/

Die ganze Studie kann hier heruntergeladen werden.

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