Dollar auf Talfahrt

26 05 2009

„Erst Großbritannien, dann die USA – angesichts ihrer hohen Verschuldung müssen die Länder eine Herabstufung ihrer Bonität befürchten. Die Folge: Für US-Finanzminister Geithner könnte die Aufnahme neuer Kredite teurer werden.  Der Euro erlebt zum Wochenabschluss einen wahren Höhenflug. Am Freitagmittag legte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs mit 1,3972 Dollar fest. (…) Grund für den starken Euro und den im Gegenzug schwächelnden Dollar sind Befürchtungen, dass den USA ähnlich wie Großbritannien wegen der hohen Staatsverschuldung ein Verlust der Bonitätsbestnote droht. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hatte am Donnerstag angekündigt, die britische Kreditwürdigkeit zu überprüfen. S&P hatte ihren Ausblick von „stabil“ auf „negativ“ korrigiert – zum ersten Mal überhaupt seit mehr als 20 Jahren. Die Staatsverschuldung könne bald 100 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung erreichen und mittelfristig auf diesem Niveau verharren, hieß es zur Begründung. Das sei mit der Bestnote „AAA“ kaum vereinbar, mit der die Bonität Großbritanniens seit 1978 bewertet wird.“

zitiert nach: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,626290,00.html

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