Deutschlands Reiche trotzen der Krise

24 06 2009

„Die Reichsten sind ärmer geworden. Die Zahl der Dollar-Millionäre ging 2008 weltweit um gut 15 Prozent auf 8,6 Millionen zurück, ihr Vermögen schrumpfte um 19,5 Prozent auf 32,8 Billionen Dollar. Deutschland rangiert hinter den USA und Japan auf Platz drei, aber hierzulande verloren die Reichen weniger als in anderen Ländern.(…). Die Finanzmarktkrise lässt erstmals seit dem Platzen der Internetblase die Zahl der Dollar-Millionäre sinken. Weltweit verfügten im vergangenen Jahr 8,6 Millionen Menschen über ein Finanzvermögen von mindestens einer Million Dollar (gut 700.000 Euro), das waren 14,9 Prozent weniger als 2007. Noch stärker als die Zahl der Millionäre sank das Vermögen der Reichen. Insgesamt besaßen die Dollar-Millionäre 32,8 Billionen Dollar, das sind 19,5 Prozent weniger als 2007. Vermögenden mit einem Nettofinanzvermögen von mindestens 30 Millionen Dollar ging sogar um 24,6 Prozent zurück. Dies geht aus dem 13. Reichtumsbericht der US-Bank Merrill Lynch und der Beratungsfirma Capgemini hervor, der am Mittwoch in Frankfurt vorgestellt wurde. In Deutschland gehörten 809.700 Menschen zu den Dollar-Millionären, 2,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Hier verloren die Dollar-Millionäre laut der Studie weniger an Vermögen als in anderen Ländern. Dies führt die Untersuchung darauf zurück, dass deutsche Investoren im Schnitt weniger aggressiv investieren und damit einen geringeren Aktienanteil haben. Zudem gab es in Deutschland kein Platzen einer Immobilienblase wie in den USA, Großbritannien oder Spanien.“

zitiert nach: http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,632411,00.html

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