Ende der Krise?

8 05 2009

„Die deutsche Wirtschaft hat ihren freien Fall gestoppt. Die Exporte stiegen im März zum ersten Mal seit einem halben Jahr, während die Unternehmen ihre Produktion stabilisierten und die Industrie nach siebenmonatiger Durststrecke wieder mehr Aufträge einsammelte. „Das Schlimmste liegt hinter uns, der Abschwung kommt zum Stillstand“, sagte der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Christian Dreger, am Freitag zu Reuters. Bis zu einer nachhaltigen Erholung ist es aber noch ein weiter Weg, warnen Experten nahezu einhellig.“

zitiert nach: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE5470A020090508

Kommentar:

Dregers Äußerung: „Das schlimmste liegt hinter uns“, zeigt erneut wie „Experten“ Prognosen über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung anstellen ohne, dass diese auf einer validen Basis stehen würde. Entgegen Dregers Äußerung meldeten in den USA zahlreiche Großbanken an, Milliardensummen an Steurgeldern zu benötigen. Das endgültige Ausmaß der Krise kann entgegen Dregers Behauptung noch nicht eingeschätzt werden. Die Frage, ob es sich derzeit lediglich um den Anfang einer größeren Weltwirtschaftkrise handelt oder ob wir auf ein Ende der Krise zusteuern bleibt demnach weiter offen.

Es sprich jedoch vieles dafür, dass es sich nicht um das Ende der Krise handelt, da von „Experten“ angenommen wird, dass allein die US-Banken weitere 4 Billionen! US-Dollar an faulen Krediten abschreiben müssen.

vgl. hierzu: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,604434,00.html

und: http://www.n24.de/news/newsitem_4992437.html

Werbeanzeigen




Fannie Mae braucht weitere 19 Milliarden US-Dollar

8 05 2009

„Der taumelnde US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae benötigt nach eigenen Angaben zusätzliche Staatshilfen von 19 Milliarden Dollar. Das Unternehmen teilte zugleich mit, dass im ersten Quartal 2009 ein Verlust von 23,2 Milliarden Dollar angefallen sei. Die Hypothekenbank musste im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 50 Milliarden Dollar verbuchen und erhielt dafür in mehreren Tranchen 45 Milliarden Dollar Staatshilfe.“

zitiert nach: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fanniemae116.html





Wie die UBS in den Strudel der Finanzkrise geriet

8 02 2009

Die schlimmste Finanzkrise seit 1929: Das Debakel im amerikanischen Immobilienmarkt brachte die Finanzwelt beinahe zum Zusammenbruch. Die internationalen Grossbanken mussten Milliarden an Verlusten einstecken. Am schlimmsten getroffen hat es die UBS mit 40 Milliarden Franken Abschreibungen. Wie war das möglich? Der Dokumentarfilm untersucht, wann und weshalb die UBS ihre verhängnisvollen Fehlentscheide fällte.